Ein Samstag im Juli 2007. Ich, eine gesunde, lebenslustige, leicht übergewichtige, starke Raucherin hatte den Tag im Kreise der Familie genossen – wir haben endlich mal wieder unsere CD-Sammlung ausgegraben und zu dem einen oder anderen Stück wurde auch mächtig mitgerockt. Langsam zog Ruhe ein, alle freuten sich auf den gemütlichen Ausklang des Tages und ich machte es mir schon auf dem Sofa bequem. Nach kurzer Zeit in der Horizontalen war es da, mein Problem Nummer 1 – ich bekam wieder einmal einen Fußkrampf. Doch diesmal steigerten sich die Schmerzen enorm, ich setzte mich auf und mir wurde schlecht. Also ab ins Bad, doch das war ein Fehler: Der Kreislauf sackte in den Keller, mir wurde schwarz vor Augen, ich ging vor der Badewanne in die Knie. Was für ein ungutes Gefühl … Das alles währte nur Sekunden, ich stand wieder auf, ging zurück ins Wohnzimmer. Hier unterrichtete ich kurz meinen Mann über den “Ausflug in die Dunkelheit”. Und schon fingen die Fragen an: “Tut dir die linke Seite weh oder das Herz?” “Ist irgend etwas gelähmt, kannst du alles bewegen?” Nein, mir tat weder die linke Seite noch das Herz weh – ja, ich konnte alles bewegen. Außerdem ging es mir schon wieder vieeeel besser, eigentlich wieder richtig gut.
Die Tage vergingen, alles war wieder im grünen Bereich. Doch am dritten Tag war da plötzlich ein mulmiges Gefühl in der Magengegend, so wie man es vor Prüfungen kennt … Angst: Am Samstag, das war bestimmt doch was mit dem Herzen … Bei dieser Erkenntnis fing ich an, wie ein Maikäfer zu pumpen. Meine Gesichtsfarbe ließ wohl auch etwas zu wünschen übrig, denn mein Mann legte fest: ab zum Arzt. Leichter gesagt, wie getan – es war Mittwoch, da sind die Ärzte bekanntlich nachmittags nicht mehr zu erreichen – also ab in die nächste Notaufnahme. Ein EKG zeigte den Weißkitteln, das keine Infarktanzeichen vorlagen, der Blutdruck war etwas hoch, aber ansonsten alles okay. Also wurde ein Blutdrucksenker verschrieben und ich wurde entlassen. Meinem Mann, der während der Untersuchung auf dem Flur der Klinik wartete, rief ich freudestrahlend zu: “Es ist nichts, mir geht es wieder saugut. Wir können nach Hause fahren.” Und als gehorsame Patientin schluckte ich natürlich noch die Pille, denn 190/160 war doch etwas hoch. Doch sofort nach der Medikamenteneinnahme kamen mir Zweifel: Ich hatte doch eigentlich zu niedrigen Blutdruck, kann der jetzt durch die Tablette noch niedriger werden? Gar in einen bedenklichen Bereich absacken? Beruhigende Antworten durch meinen Mann … und mir ging es ja auch wieder blendend … keine Beschwerden irgendwelcher Art.
Bis zum nächsten Morgen! Sofort beim Aufstehen war es wieder da, dieses Gefühl. Schwindel, massiver Brechreiz … ich war mir sicher, das daran die Tablette vom vergangenen Abend schuld war … gleich falle ich wieder um, denn mein Blutdruck ist sicher viel zu niedrig. Da sowieso ein Besuch beim Hausarzt zwecks weiterer notwendige Untersuchungen anstand, setzte mich mein Mann kurzerhand ins Auto und ab ging es Richtung Praxis. Hier wurde mir Blut abgenommen, der Blutdruck gemessen, eine Magenschleimhautentzündung diagnostiziert und das erste Mal der Verdacht geäußert, das das ja vielleicht vom Kopf komme. Mir wurden Tabletten für den Magen und für den “Kopf” verschrieben, kleine blaue Wunderpillen namens Tavor. Davon sollte ich, wenn ich erneut Panik schiebe, eine nehmen. Davon war ich allerdings zu diesem Zeitpunkt weit entfernt, denn alle meine Leiden waren schlagartig verschwunden, sobald die Ärztin aufgetaucht war. Jetzt war ich in Sicherheit, kein Herzinfarkt konnte mich hier ereilen.
Zuhause errichtete mein Mann ein Krankenlager auf dem Sofa und neben diesem stand fortan ein kleines rotes Eimerchen für den Fall de Fälle. Im Fernsehen lief die “Tour de France”, mir ging es gut … bis zum Abend. Die nächste Panikattacke war da, ich konnte nicht ins Schlafzimmer, hatte Angst vorm Dunklen. So zog ich mich auf´s Sofa zurück, nahm eine Tavor und schlief innerhalb weniger Minuten ein. Um es vorweg zu nehmen: das Sofa sollte ab diesem Zeitpunkt erst einmal für mehrere Wochen zum Schlafplatz werden.
Einige Tage vergingen, doch die Anfälle blieben. Immer fing es mit einem “unguten” Gefühl im Magen an und steigerte sich zu einer regelrechten Attacke. Ich hatte Schmerzen im der linken Hand (Betonung liegt hier auf Hand) und hatte Todesangst, jetzt sofort einen Herzinfarkt zu bekommen. So ging es mehrmals am Tag, wenn es nicht der Herzinfarkt war, war es ein Schlaganfall (durch die Nebenwirkung der Medikamente war es mir manchmal schwindelig) oder Brustkrebs (hier spürte ich ein- zweimal ein kurzes Stechen, ausgehend vom Rücken). Jedesmal fing mich mein Mann auf, beruhigte mich, nahm mich in seinen Arm. Doch wir waren uns einig: so konnte es nicht weiter gehen, außerdem neigten sich die kleinen blauen Pillen dem Ende zu. Ich hatte aber noch Tropfen verschrieben bekommen und nach einer morgendlichen Attacke probierte ich diese aus. Mein Gott, so etwas Ekelerregendes und Abartiges hatte ich noch nie geschluckt und sofort signalisierte mein Kopf: Jetzt hast du dich vergiftet, du stirbst. Diese Attacke war so heftig, das mein Mann mich sofort ins Auto verfrachte und zum Arzt brachte. Die damalige Hausärztin war im Urlaub, also ab zur Vertretung. Mein Mann schilderte der guten Frau die Symptome (ich kämpfte immer noch gegen die Todesangst an), ich kam sofort in ihr Behandlungszimmer und wurde nach kurzer Besichtigung mit folgenden Worten begrüßt “Für Magenkrebs sind Sie eigentlich noch zu jung”. Ich spürte förmlich, wie mein Mann zusammenzuckte und auf meine Reaktion wartete. Doch mittlerweile wirkten die Tropfen und ich hatte so eine richtig schöne LMAA-Stimmung. So stimmten wir auch der Aufnahme ins Krankenhaus zu, um abzuklären, ob das alles wirklich vom Magen kam. Nach einer Magenspiegelung und weiteren Untersuchungen stand fest, körperlich war alles in bester ordnung. Nach drei Tagen ohne eine einzige Attacke wurde ich entlassen und wir freuten uns gemeinsam, alles überstanden zu haben.
Zu früh gefreut, die Anfälle kamen weiter … jeden Tag zur gleichen Zeit. Was hat sich mein Mann nicht alles ausgedacht, um mir diese zu ersparen, beschäftigte mich immer zu diesem Zeitraum. Doch der Kopf ließ sich nicht austricksen … Also wieder zur Hausärztin und um professionelle Hilfe, sprich dem “Coachdoktor” gebeten. Mein Gott, ich musste förmlich betteln, um eine Adresse zu erhalten. Sie hielt es nicht für notwendig, sondern verschrieb mir erst einmal Opipramol. Diese verursachen zu Beginn leichten Schwindel und sicher können sich die meisten jetzt schon denken, was folgte. Genau … die nächste Attacke. Es war wie bei der Katze, die sich in den Schwanz beisst … ein Kreislauf ohne Ende. Mittlerweile hatte ich erkannt, das es mir hilft, bei den Attacken zu weinen … dadurch verschwindet das enorme Druckgefühl aus dem Kopf. Mein Mann fragte mich einmal, wie dieses Gefühl wäre und ich habe ihm gesagt: “Stell Dir einen Schnellkochtopf vor, der kurz vor dem Dampfablassen steht.” Wie gesagt, das Weinen half und ich weinte an manchen Tagen stundenlang. Immer war mein Mann und auch meine jüngste Tochter für mich da und oft sah ich auch in ihren Augen Tränen.
Beim nächsten Arzttermin (der übrigens der letzte bei dieser Ärztin war) ging mein Mann auf meinen Wunsch mit in das Behandlungszimmer; ich hatte im Wartezimmer mal wieder einen Panikanfall bekommen und war jämmerlich am Heulen. Fassungslos sah mich die Ärztin an und erkannte endlich, das sie hier als Allgemeinmedizinerin am Ende war. Auf den Vorschlag, mich in eine Klinik einzuweisen, reagierte mein Mann sehr böse und so bekamen wir endlich den Namen einer Psychiaterin. Und ich hatte Glück, ihre Assistenzsärztin hatte gerade zugesagt, noch ein Jahr bei der guten Frau zu bleiben und so bekam ich sogar relativ schnell (4 Wochen) einen Termin. Beim ersten Gespräch, was hervorragend verlief (denn sie war mir auf Anhieb sympathisch) wurde es endlich diagnostiziert und ausgesprochen, ich war von nun an ein Angst- und Panikpatient. Leider war es aus zeitlichen Gründen nicht möglich, mit einer Gesprächstherapie sofort zu beginnen, aber wir (die Dokorin und ich) hatten einige “dunkle” Flecken in meinem Leben entdeckt und diese galt es, aufzuarbeiten. Flecken, die zeitweise 20 Jahre zurücklagen. Um aber die schlimmen Attacken einzudämmen, wurde mir ein Medikament verschrieben, das ich dann nach Nachforschungen im Internet doch nicht nahm – einer landete nach der Einnahme auf der Intensivstation und die Angst mir würde es genauso ergehen, hielt mich von einer Einnahme ab. Das habe ich beim nächsten Termin auch offen angesprochen und bekam Trevilor in einer sehr niedrigen Dosierung verschrieben. Schon einige Tage nach der Einnahme ging es mir besser, die Attacken kamen zwar immer noch, aber nicht mehr so stark. Da auch nach einem halben Jahr kein Therapieplatz in der Gesprächstherapie frei wurde, muss jetzt mein Mann herhalten. Er macht das sehr gut, denn selbst meine Therapeutin merkt die Fortschritte. Ich weiss jetzt schon oft, wie der Tag wird. Klar scannt “Herr Kopf” noch sehr gern den Körper nach Wehwehchen ab und findet immer welche, aber eben nicht mehr jeden Tag. Desweiteren lasse ich jetzt die Attacke zu, wehre mich nicht mehr dagegen – lebe also mit der Angst. Und genau das ist das Thema dieses Blogs …
Als alles begann, war ich sehr erschrocken, hatte Angst um Dich und war der Meinung, dass das alles sehr bald wieder in Ordnung käme…. Ein großes Fehlurteil denn diese Erkrankung braucht oft Jahre bis zur Ausheilung. Dich in Todesangst zu sehen war extrem hart für mich. Am Anfang hattest du am Tag viele richtig harte Attacken bei denen du mich angefleht hast dir zu helfen da du glaubtest Wahnsinnig zu werden oder zu sterben. Wir haben nächtelang kein Auge zu getan und waren nach 4 Wochen fix und fertig. Glücklicherweise konntest du relativ schnell in spezielle psychotherapeutische Behandlung und die Medikamente verbesserten dein Wohlbefinden erheblich, wenn auch nur langsam. Mittlerweile leiden schätzungsweise 8Millionen Menschen in unserem Land an Ängsten. Wobei Angst nicht mit Panik Erkrankungen verwechselt werden sollte. Panik Attacken sind genaugenommen die extremste Form der Angst. Nimm deine größte Angst welche du vor irgend etwas hast und multipliziere sie mit 1000, dann kannst du ansatzweise erfassen du wie sich panikpatienten fühlen. Instinktiv wurde mein Beschützer Instinkt geweckt. Immer wenn deine Attacke begann nahm ich dich in den Arm und versicherte Dir, dass ich auf dich aufpasse, Dir nichts passiert und das alles nur vom Kopf simuliert wird. Die Psychotherapeutin erklärte uns: Ein Panik Patient erlebt die realen Schmerzen z.B. eines Herzinfarktes und in diesem Moment wird auch jedesmal Adrenalin ausgeschüttet so das jede Attacke eine riesige Anstrengung für Körper und Geist bedeutet. Liebe und das Sprechen über die jeweilige Angst sowie die ständige Aufklärung dass die Symptome nur vom Kopf kommen und der Körper kerngesund ist sollen auf lange Sicht das Vertrauen in den eigenen Körper wiederherstellen und die Krankheit besiegen. Nichts anderes machen die bei der Gesprächstherapie welche bei dir bisher nicht angezeigt war. Vielleicht weil der Arzt weiß, dass wir uns genau so verhalten wie es sein sollte. Solche Sprüche wie: “jetzt reiß dich mal zusammen..” oder “was heulst du denn schon wieder..” sind so ziemlich der falscheste Weg und wenn Panik Patienten anfangen müssen ihre Krankheit in der Beziehung zu verstecken oder durch “Meidverhalten” nicht mehr das Haus verlassen, dann ist der Panik Erkrankung Tür und Tor geöffnet um in aller Härte zuzuschlagen. Conro, meine tapfere Frau, Du bezwingst die Angst immer besser und auch Rückschläge lassen uns nicht aufgeben, denn…das Leben zwischen den Attacken ist doch meist wunderschön und lebenswert. Ich gebe die Hoffnung auf Heilung nicht auf! Dafür sind nach über einem Jahr die Fortschritte unübersehbar und meine Liebe zu Dir wächst von Tag zu Tag.
Auch hier gebe ich Dir in allem Recht. mein Schatz. Aber mal ehrlich, hast Du nicht auch manchmal einfach die Nase voll, mich immer wie ein rohes Ei zu behandeln? Du liegst doch ständig auf der Lauer, um sofort für mich dazu sein, sollte der Angstexpress angerollt kommen. Vernachlässigst Du nicht dabei Deine eigenen Interessen? Gib Dich nicht für mich auf, auch wenn es für mich ein wahnsinnig schönes Gefühl ist, so geliebt zu werden.
@ conro: Du kannst wirklich stolz auf deinen Partner sein und ich kann dir da nur aus vollem Herzen gratulieren. Ich habe jetzt zum Glück ja auch einen Partner, der meine kleinen Rückfälle voll und ganz respektiert und verständnis hat.
Ich finde es wirklich super, wie du darauf reagierst. Mein Ex-Mann hat mich ständig angeschnauzt und mir Sprüche reingewürgt, wenn bei mir die Panik los ging.
Hast du mal darüber nachgedacht, in eine psychosomatische Klinik zu gehen? Nicht wütend werden, ich war selber 8 Wochen in einer und es ist etwas ganz anderes als eine Psychatrie! Die ersten Erfolge gehen dann schneller, weil man wesentlich konzentrierter Gesprächstherapie hat, anstatt nur 1x in der Woche für eine Stunde. Ich war zwar wegen Depressionen da, weil ich meine Angststörungen sehr gut im Griff habe (mittlerweile) , aber auf der Station waren auch Angstpatienten. Schau einfach mal auf meinem alten Blog unter Krankheit / Therapie, da ist auch die Zeit in der Klinik etwas beschrieben, wenn es dich doch mal interessieren sollte?! Lieben Gruß Patsy
Hi Patsy, danke für deine aufmunternden Worte. Ich glaube wenn man sich wirklich liebt, dann ist die Hilfe für einen kranken Partner kein Problem. In Beziehungen in denen längere Krankheiten zu Spannungen führen ist so gesehen irgend etwas nicht i.O.. Zu deinem Tipp “psychosomatische Klinik”. Wir hatten diese Möglichkeit ganz am Anfang und sicher auch jetzt noch. Aber….conro’s Syptomatik ist keine Phobie im klassischen Sinne, bei der man mit Verhaltenstherapie und abschließender Konfrontationstherapie Erfolge erreichen kann. Bei conro ist das Gespräch und die Aufarbeitung verschiedener “schwarzer” Flecken (auf die sie evtl. noch detaillierter eingehen wird)unserer Meinung nach die erste Wahl. Eine Trennung würde den jetzt relativ guten Zustand meiner Frau sicher wieder verschlechtern. Vielleicht sehe ich das aber auch falsch? wer weiß?. Die Therapeutin sieht dafür zumindest derzeit keinen Handlungsbedarf. Trotzdem werden wir deinen Hinweis in der Hinterhand behalten. Deshalb vielen Dank dafür. Deine Seite werde ich mir bei Gelegenheit etwas genauer anschauen, wobei ich beim Kurz Check sah, dass du sie abgeschlossen hast. Schade eigentlich oder aber sie hat ihren Therapeutischen Zweck für dich erfüllt. Alles Gute Dir und deiner neuen Liebe;-). by rocon
Das war auch keine Verhaltenstherapie (auch wenn es da stellenweise so gamacht wird), sondern es ging dort überwiegend darum zu erkennen was die Ursache ist und über Gespräche daran zu arbeiten. (Ich weiß nicht genau, wie sie in so ner Klinik bei Angststörungen vorgehen) Es ging zu mindest bei mir eher um eine Stabilisierung, um dann darauf mit der ambulanten Therapie fort zu setzen. Es gibt aber auch Tageskliniken, da ist man von 8 – 16 Uhr in der Klinik und danach daheim (hab ich die letzten 2 Wochen so gemacht) Aber ich stimme dir zu, das man auf keinen Fall mit Konfrontation daran gehen sollte. Das hab ich auch in meinen “Angststörungsseiten” deutlich gemacht, denn bei mir hätte es das alles auch nur noch verschlimmert. Hört auf jeden Fall auf euer Gefühl, das ist das wichtigste
) Ich drück euch die Daumen!!!!
Hallo Patsy, ich habe heute nachmittag einmal Deine Seiten durchgearbeitet. Sicher war es für Dich die richtige Entscheidung, Dich in stationäre Behandlung zu begeben. Mich würde eine Trennung von meinem Mann nur zusätzlich zu schaffen machen. Wie schon gesagt, habe ich mich mit dieser Krankheit erst einmal arrangiert und arbeite intensiv an ihrem Verschwinden – auch dieser Blog tut sein Üriges; man ist gewzungen, das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen und einige Sachen nochmals zu überdenken. Und da ich schon immer ein Optimist war, stimme ich auch hier wieder meinem Mann zu: “Ich weiss, ich werde wieder gesund”.